kompetent. für Demokratie. Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus: Niedersächsische Landeskoordinierungsstelle (2007-2010)

Die Bundesprogramme "Vielfalt tut gut" und "kompetent. für Demokratie" sind seit dem 01.01.2011 zum Bundesprogramm "TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammengeführt worden. Weiterführende Informationen siehe hier.



Die Verfestigung rechtsextremistischer, fremdenfeindlicher und antisemitischer Strukturen im Gemeinwesen und deren gezielte Einflussnahme auf die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger bedrohen die demokratische Grundordnung unserer Gesellschaft. Dies kann zu krisenhaften lokalen Situationen führen, in denen sowohl die Betroffenen als auch die vor Ort zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner hilflos reagieren. Sie benötigen in dieser Situation fachkompetente Beratungshilfe von außen.


Das Bundesprogramm "kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus" (Laufzeit: 2007-2010) ergänzt insbesondere auch in der Fläche sinnvoll das präventiv angelegte Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend "Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus"

Hierzu wurde beim Landespräventionsrat Niedersachsen die Niedersächsische Landeskoordinierungsstelle eingerichtet. Aufgabe dieser ist die Bildung eines landesweiten Beratungsnetzwerkes aus dessen Mitte bei Bedarf und für zielorientierte Intervention ein fallbezogenes Mobiles Interventionsteam zusammengestellt werden kann, das über die entsprechenden Beratungskompetenzen verfügt und vor Ort anlassorientiert, unmittelbar, aufsuchend und mit einer klaren zeitlichen Befristung aktiv wird.

Zur Umsetzung des Programms wurde eine Zentralstelle in der Stiftung Demokratische Jugend (Berlin) eingerichtet. Sie bietet den Ländern fachlichinhaltliche Unterstützung bei der Zusammenstellung, Implementierung, Koordinierung und Begleitung der landesweiten Beratungsnetzwerke an. Das Programm wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Wenn Sie ein Problem bzw. eine krisenhafte Situation im Zusammenhang mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und/oder Antisemitismus in Ihrem persönlichen oder beruflich/institutionellen Umfeld melden möchten, so nutzen Sie bitte folgende Kontaktdaten:

Tel.: 0511 - 122 7137
Mobil: 0176 - 101 96449
Fax: 0511 - 120 5272
Email: nilako@lpr.niedersachsen.de


Gefördert durch das 
 
im Rahmen des Bundesprogramms

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